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Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz: Aktueller Projektstand

Die
Kelag hat im Sommer 2025 die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) eingereicht
und arbeitet derzeit an den von der Behörde ergänzend angeforderten Unterlagen.
Sobald diese vorliegen, folgt eine erneute Vollständigkeitsprüfung. Danach
beginnt mit öffentlicher Auflage die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
Sämtliche Unterlagen sind dann digital und in den Gemeinden sechs Wochen lang
einsehbar.

Die
UVE basiert auf 18 Fachgutachten sowie umfangreichen geologischen und
hydrogeologischen Untersuchungen. Die Fachgutachten bestätigen die
Umweltverträglichkeit, insbesondere den Schutz von Wasser und Grundwasser.

Seit
dem Projektstart führt die Kelag einen regelmäßigen Dialog mit Gemeinden,
Tourismus- und Fischereiverbänden und informiert die Bürgerinnen und Bürger im
Mölltal. Viele Anregungen aus der Region sind bereits in die Planung
eingeflossen: Darunter u.a. die geplante dynamische Wasserabgabe unterhalb des
Kraftwerks Gößnitz, die Errichtung einer neuen Trinkwasserschiene und die
unterirdische Netzanbindung. Zusätzlich werden mit dem Projekt touristische
Impulse in den Gemeinden Flattach, Obervellach und Reißeck gesetzt.

Möll
erreicht ökologischen Zielzustand
Die
von sechs Mölltaler Gemeinden beauftragte Variantenstudie bestätigt, dass das
Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz zu einem guten ökologischen Zustand der
Möll führt.

Stellungnahme
der Bürgermeister wird geprüft
Die
hydrogeologische Stellungnahme der drei Projektgemeinden wurde mit den Autoren erörtert.
Offene Punkte werden durch zusätzliche Einreichunterlagen der Kelag beantwortet.

Umfassender
Schutz von Berg- und Grundwasser
Die
geplante Stollentrasse ist ökologisch und technisch die beste Lösung. Sie hält Eingriffe
in Natur, Landschaft und Grundeigentum so gering wie möglich. Zum Schutz von
Berg- und Grundwasser sieht das Projekt gezielte Vorkehrungen sowie ein
umfassendes Mess- und Monitoringprogramm vor. Es sind vorbeugende Maßnahmen,
Ersatzwasserkonzepte und Notfallpläne vorgesehen.

Durchdachtes
Deponiekonzept
Es
wird ausschließlich unbedenkliches Ausbruchmaterial abgelagert, begleitet von
Eingangskontrolle und Grundwassermonitoring. Nach Fertigstellung können die
Deponieflächen rekultiviert und land- und forstwirtschaftlich genutzt werden.

Regionale
Wertschöpfung & Energieunabhängigkeit
Bis
zu 250 Millionen Euro Investitionen stärken die Region und erhöhen durch
heimische Energieerzeugung die Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit.

Die
Kelag ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner im Mölltal: Die
Zusammenarbeit mit den Gemeinden über den Mölltalfonds und den Wasserverband
Mölltal zeichnet die Region in Kärnten aus.

Für
weiterführende Informationen steht Ihnen gerne Kelag-Projektleiter, Peter
Macher-Lepuschütz, unter
peter.macher-lepuschuetz@kelag.at zur Verfügung.
Mehr zum Projekt finden Sie auf
www.kelag.at/kolbnitz.